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Suchbegriff: Aktienmarkt-Updates

Die Zuger Kantonalbank meldete für das Jahr 2025 verbesserte Finanzergebnisse mit einem Anstieg des Nettogewinns um 7,1 % auf 131,1 Millionen CHF, was auf die starke Performance im Anlagegeschäft und einen einmaligen Sondereffekt im Zinsgeschäft zurückzuführen ist. Allerdings sieht sich die Bank aufgrund des Niedrigzinsumfelds einem anhaltenden Druck auf die Zinsmargen ausgesetzt und rechnet für 2026 aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten und rückläufiger Zinserträge mit geringeren Ergebnissen.
Der Februar beginnt nach einem volatilen Januar mit erwarteten Marktturbulenzen. Die asiatischen Märkte eröffneten mit deutlichen Verlusten, während Edelmetalle ihren Abwärtstrend fortsetzen: Gold verlor 7 % und Silber 40 % gegenüber den jüngsten Höchstständen. Die Wall Street schloss aufgrund von Führungswechseln bei der Fed und Inflationssorgen im Minus. Auch für den deutschen DAX werden Verluste erwartet. Zu den wichtigsten Ereignissen dieser Woche zählen der US-Arbeitsmarktbericht und die Zinsentscheidung der EZB vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Die asiatischen Märkte starteten trotz positiver Wirtschaftsdaten aus Japan, China und Südkorea mit Verlusten in die Woche. Der Nikkei fiel um 0,7 % und Shanghai verlor 1,3 %, da der Dollar gegenüber asiatischen Währungen, insbesondere dem Yen, an Wert gewann. Der japanische Premierminister Takaichi hob die Vorteile des schwachen Yen für den Export hervor, während politische Entwicklungen, darunter mögliche Veränderungen in der Führung der Fed, die Devisenmärkte beeinflussten. Die Ölpreise fielen aufgrund der entspannten Lage zwischen den USA und dem Iran deutlich, während sich die Gold- und Silberpreise nach den jüngsten Rückgängen stabilisierten.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am 2. Februar 2026 schwächer eröffnen, wobei der SMI-Index unter Abwärtsdruck steht. Die globalen Märkte zeigten sich schwach, wobei die asiatischen Börsen trotz guter Wirtschaftsdaten mit deutlichen Verlusten in die Woche starteten. Die Rohstoffmärkte erlebten Turbulenzen, insbesondere die Gold- und Ölpreise gerieten massiv unter Druck. Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender und die Sorgen um einen Shutdown der US-Regierung trugen zur Nervosität an den Märkten bei. Der Schweizer Franken legte gegenüber dem Euro zu, während der US-Dollar wieder an Boden gewann. Die einzelnen Schweizer Aktien zeigten eine gemischte Performance: Swatch Group legte trotz Gewinnrückgängen zu, während Logitech und Lonza ihren Abwärtstrend fortsetzten.
Der Artikel bietet einen wöchentlichen Ausblick auf wichtige Unternehmensereignisse für Schweizer Börsenunternehmen und beleuchtet die Gewinnberichte großer Banken wie Julius Bär, UBS und Kantonalbanken sowie des Pharmariesen Novartis und anderer Unternehmen. Zu den Schwerpunkten zählen Restrukturierungsmaßnahmen, Aktienrückkaufprogramme, die Performance der Vermögensverwaltung und die Auswirkungen auslaufender Patente auf die Ergebnisse der Pharmaunternehmen.
Julius Bär meldete für 2025 einen Gewinnrückgang von 25 % auf 764 Millionen Schweizer Franken, was in erster Linie auf Netto-Kreditverluste in Höhe von 213 Millionen Franken aus Portfolioüberprüfungen und den Verkauf seines brasilianischen Inlandsgeschäfts zurückzuführen ist. Obwohl die Bank 14,4 Milliarden Franken an Neugeldern einwarb und ein Rekordvermögen von 521 Milliarden Franken verwaltete, verfehlte sie ihr Wachstumsziel leicht: Die Vermögenswerte stiegen um 2,9 % gegenüber dem Ziel von 3,0 %.
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich stark, wobei Indizes wie der SMI und der DAX trotz sinkender Gold- und Silberpreise und Bedenken hinsichtlich KI-Aktien wie Nvidia und Oracle in den USA steigen. Strategen von Bantleon und UBS äußern sich vorsichtig optimistisch für 2026 und verweisen dabei auf saisonale Muster, Gewinnwachstum und geringere Volatilität, obwohl geopolitische Spannungen weiterhin ein Faktor bleiben.
Jan Jenisch, CEO von Amrize, gibt an, dass die Pipeline des Unternehmens für den Bau von Rechenzentren für die nächsten drei bis vier Jahre voll ist, wobei allein rund um Washington DC 500 Rechenzentren gebaut werden sollen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich sein Rechenzentrumsgeschäft in den nächsten zwei Jahren sowohl durch Akquisitionen (wie den kürzlich erfolgten Kauf in West-Texas) als auch durch organisches Wachstum verdoppeln wird. Jenisch stellt fest, dass der Druck der Investoren in den USA im Vergleich zu Europa höher ist, zeigt sich jedoch zufrieden mit der Aktienperformance des Unternehmens.
Defensive Aktien aus den Bereichen Lebensmittel, Telekommunikation und Gesundheitswesen halfen den europäischen Märkten trotz anfänglicher Verluste, sich über Wasser zu halten, während die Rohstoffpreise, darunter Gold, Silber und Rohöl, erhebliche Korrekturen erfuhren. Die Industriedaten der Eurozone zeigten eine gewisse Stabilisierung, und die Märkte konzentrieren sich auf die bevorstehenden Entscheidungen der Zentralbanken, die US-Wirtschaftsdaten und die Unternehmensgewinne.
Julius Bär meldete für 2025 aufgrund hoher Kreditausfallrückstellungen einen Rückgang des Nettogewinns, erzielte jedoch ein Wachstum beim bereinigten Gewinn und den verwalteten Vermögen, mit einer stabilen Dividendenausschüttung und einer positiven Performance in den Schlüsselmärkten.

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